Internationale Führerschein-Übersetzung für Spanien
Verkehrsregeln in Spanien
- Zwei Warndreiecke und eine Warnweste müssen mitgeführt werden.
- Wer eine Brille zum Fahren braucht, muss eine Ersatzbrille mitführen.
- 0,05 % Promillegrenze; 0,03 % für Fahranfänger.
- An Kreisverkehren hat der bereits fließende Verkehr Vorfahrt.
Auto mieten in Spanien
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Autofahren in Spanien: die praktischen Details
Aus offiziellen Verkehrsbehörden, Automobilclubs und Mietwagenbedingungen zusammengetragen — genau die Dinge, über die ausländische Fahrer immer wieder stolpern.
Fahren mit ausländischem Führerschein
EU-/EWR-Führerscheine sind uneingeschränkt gültig; Besucher aus den USA, Kanada, Australien und anderen Nicht-EU-Ländern sollten einen Internationalen Führerschein nach der Konvention von 1949 oder 1968 zusammen mit ihrem Heimatführerschein mitführen. Wer ohne den erforderlichen IDP fährt, riskiert ein Bußgeld von bis zu rund 500 Euro.
Maut & Straßengebühren
Viele ehemalige Mautautobahnen (AP) sind inzwischen kostenfrei, verbliebene Mautstrecken nehmen an Schranken Bargeld und Karten an, während neuere schrankenlose Free-Flow-Abschnitte eine Onlinezahlung innerhalb von rund 72 Stunden verlangen. Wird das Zeitfenster verpasst, wird die Rechnung samt Bearbeitungsgebühr an die Mietwagenfirma weitergereicht; übliche Mautgebühren liegen bei 5 bis 25 Euro.
Parken in den Städten
Die 'Zona Azul' (blau) am Straßenrand ist gebührenpflichtiges Kurzzeitparken, die 'Zona Verde' (grün) bevorzugt Anwohner; am Automaten oder per App bezahlen und das Ticket sichtbar auslegen. Bewachte 'Blue-P'-Tiefgaragen kosten etwa 20 bis 28 Euro pro 24 Stunden, wer ein Auto über Nacht in einer regulierten Zone stehen lässt, riskiert ein Bußgeld oder das Abschleppen ('Grúa').
Winter- & Saisonregeln
Winterreifen sind landesweit nicht gesetzlich vorgeschrieben, doch bei Schnee oder Eis kann die Guardia Civil auf betroffenen Bergstraßen Winterreifen oder Schneeketten verlangen und Fahrzeuge ohne diese zurückschicken. Spikereifen sind außer unter streng begrenzten Bedingungen verboten.
Tanken & Kraftstoff
Tankstellen verkaufen Gasolina (95/98 bleifrei) und Gasóleo/Diesel A; viele sind Selbstbedienung ('autoservicio'), manche ländlichen schließen mittags oder nehmen nachts nur Karten. Karten werden breit akzeptiert; Benzin kostet etwa 1,55 bis 1,75 Euro pro Liter, oft günstiger als in Frankreich oder Italien.
Im Falle eines Unfalls
Die 112 wählen; bei Verletzten muss die Polizei anrücken. Bei reinen Blechschäden die 'Declaración Amistosa de Accidente' (europäischer Unfallbericht) von beiden Fahrern ausfüllen und unterschreiben lassen, die Unfallstelle fotografieren, Fahrzeuge bei Verletzten nicht bewegen und die Mietwagenfirma informieren; die Warnweste beim Aussteigen auf der Straße tragen.
Autofahren in der Hauptstadt
Madrids gesamtstädtische Umweltzone (die frühere Madrid Central/Madrid 360) und Barcelonas ZBE beschränken Fahrzeuge nach Umweltplakette, Kameras verhängen bei unerlaubter Einfahrt Bußgelder von rund 90 bis 200 Euro. Mietwagen sind normalerweise gekennzeichnet, vor der Einfahrt ins Zentrum aber das 'Distintivo Ambiental' und die Zufahrtsregeln prüfen.
Bußgelder & Kontrollen
Bei Zahlung innerhalb von 20 Tagen gilt ein Rabatt von 50 %; die Polizei kann von ausländischen Fahrern eine Zahlung vor Ort verlangen und das Fahrzeug bis zur Zahlung stilllegen. Handy- und Gurtverstöße bewegen sich im niedrigen dreistelligen Eurobereich, und im Rahmen der grenzüberschreitenden EU-Durchsetzung können unbezahlte Bußgelder auch zu Hause noch verfolgt werden.
Eine Fahrt, die sich lohnt
Das Küsten- und Bergstraßennetz der Costa Brava und der Pyrenäen sowie die dramatischen Klippenstraßen bei Ronda in Andalusien zählen zu den herausragenden spanischen Fahrstrecken.
Quellen: spainonfoot.com · tyremap.com · cover4rentals.ie · europa.eu